Urbane Lebensräume

Die Sehnsucht nach urbanen Räumen, nach lebendigen und auch schönen, öffentlichen Orten in der Stadt existiert, seit es Städte gibt. Der (öffentliche) städtische Raum hat seit jeher eine elementare Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen, für Begegnung, Kommunikation, Politik und Kultur.

Die Arbeitsgruppe setzte sich mit Szenarien, Visionen und Utopien urbaner Lebensräume auseinander, die sie unter dem Begriff „Sehnsuchtsstädte“ thematisierte. Es ging um urbane Sehnsüchte, die sich auf den städtischen Raum und auf die zukünftige Entwicklung der Städte beziehen.

Im Fokus der Betrachtung standen zunächst auf einer generellen Ebene Fragen zur Urbanität und urbaner Lebensqualität. Auf einem Symposium wurde das Thema „Sehnsuchtsstädte“ unter drei verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die Sektion „Sehnsuchtspraktiken“ betrachtete, mit welchen Mitteln Menschen urbane Räume selbstbestimmt gestalten. Unter der Überschrift „Sehnsuchtstechniken“ wurden technische und planerische Innovationen und Visionen diskutiert, während  der Themenblock „Sehnsuchtsmedien“ danach fragte, welche Idealbilder von Städten über  Literatur oder auch Computerspiele transportiert werden.

Diese Herangehensweise schaffte eine gemeinsame Diskussionsbasis, auf deren Grundlage sich die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen sowie auch die Stadt-Akteure über die Hintergründe ihrer Motive und Zugänge zum Thema urbane Lebensräume verständigen konnten.

Die Vorträge und Ergebnisse des Symposiums wurden in einer wissenschaftlichen Verlagspublikation bei Transkript veröffentlicht.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier.