Arbeitsgruppe der Global Young Faculty IV publiziert Ergebnisse im Journal „Computers in Human Behavior“

Die Arbeitsgruppegruppe „The Digital Society. Brains, Big Data & Business“ untersuchte in der Global Young Faculty IV (2015-2017) im Rahmen von Laborexperimenten, wie sich die Wahrnehmung von Personen in sozialen Netzwerken in Verbindung mit deren besonderen Interaktionsmöglichkeiten (z.B. „Likes“ von Fotos) gestaltet und wie Entscheidungsprozesse dadurch beeinflusst werden. Sie fanden heraus, dass „Likes“ als soziale Belohnung angesehen und zum Vergleich mit anderen herangezogen werden. So löst die Anzahl der Likes in der Beurteilung von Selfies unterschiedliche emotionale Reaktionen in den Gehirnen der Menschen hervor.

Hat die Testperson mehr „Likes“ als die Vergleichsperson äußern sich positive emotionale Reaktionen, hat die Testperson allerdings weniger „Likes“, reagiert sie mit negativen Emotionen. Interessanterweise hängt die Entscheidung, ob man der anderen Person anschließend selbst ein „Like“ geben würde, nicht vom vorherigen Vergleich ab, sondern eher davon, wie hoch die Sympathie für den anderen ist.

 

Wir gratulieren der Gruppe ganz herzlich zur Publikation!

 

Link auf die komplette Studie