Die Arbeitsgruppen der Global Young Faculty V

Am 6. und 7. Oktober 2017 fanden sich die Mitglieder der fünften Runde der Global Young Faculty zum offiziellen Auftakt im Waldhotel Heiligenhaus zusammen. Im Rahmen dieses zweitägigen Workshops bildeten sie fünf Arbeitsgruppen, die sich über die nächsten eineinhalb Jahre mit verschiedenen interdisziplinären Fragen und Projekten beschäftigen werden.

Vorab hatten die Mitglieder der Global Young Faculty V bereits Themenvorschläge eingereicht, die sich mehreren Überthemen zuordnen ließen. Diese Themengebiete bildeten die Grundlage für die Bildung der Arbeitsgruppen.

 

Die Arbeitsgruppen der Global Young Faculty V sind:

„Smartainable City“
Der Titel der AG setzt sich zusammen aus „smart“ und „sustainable“. Die Arbeitsgruppe stellt sich die Frage, welche „smarten“ und nachhaltigen Konzepte in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität für das Ruhrgebiet sinnvoll sind und wie diese langfristig umgesetzt werden können.

„Walking in someone else’s shoes“
Das Projekt möchte Menschen einladen, in andere Rollen zu schlüpfen und die Lebenswelten anderer Menschen (z.B. mit körperlichen Behinderung, mit sprachlichen Barrieren) erlebbar machen.

„Entdecke dein RuhrPot(t)ential“
Das Projekt stellt die Frage, welche Potentiale es im Ruhrgebiet gibt, und wie diese Potentiale aktiviert und gestärkt werden können. Eine Startpunkt wird sein, sich dieser Frage in Schulen und mit Schülern zu nähern.

„Fake or Fact – Mehr(ere) Wahrheiten in den Medien“
Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen die Glaubwürdigkeit von Informationen einschätzen. Über die Entwicklung einer App und mit einer interaktiven Exhibition möchte sich die Gruppe dem Thema nähern.

„Spaces of dignity“
Die Gruppe stellt sich die Frage, was Würde ist und wie Räume dazu beitragen können, Menschenwürde zu bewahren. Im Fokus der Betrachtungen sollen zunächst Gespräche, beispielsweise mit Gefängnisinsassen oder obdachlosen Menschen stehen, für deren Leben bestimmte Räume eine große Rolle spielen.

 

 

In der Global Young Faculty treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen der Metropole Ruhr, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamem Interesse zu bearbeiten. Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert.
In der fünften Runde der Global Young Faculty vernetzen sich die Nachwuchswissenschaftler/innen erstmals auch mit jungen Vertreter/innen aus der Wirtschaft. Diese Kooperation wird vom Initiativkreis Ruhr unterstützt.

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