Global Young Faculty-Mitglieder präsentieren ihre Projektvorhaben und erhalten neue Anregungen auf ihrem ersten Zwischentreffen

20180413-154946-GYF-V-Zwischentreffen-2709

Nachdem sich im Oktober 2017 die Arbeitsgruppen des fünften Jahrganges der Global Young Faculty gebildet haben, fand am 13. April 2018 das erste große Zwischentreffen aller Gruppen in Bochum statt. Eingeladen war der Jahrgang in eine ganz besondere Location: G DATA in Bochum, einer der weltweit führenden Anbieter von IT-Sicherheitsprogrammen. Zu Gast bei einem Wirtschaftsunternehmen des Ruhrgebietes zu sein, reflektierte einmal mehr die Besonderheit der aktuellen fünften Global Young Faculty-Kohorte: die gemeinsame Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlern/innen und jungen Vertretern/innen aus der Wirtschaft.

Nach der Begrüßung durch Dr. Gunter Friedrich, Geschäftsführer von MERCUR, und Andreas Lüning, Mitbegründer und Vorstandsmitglied von G DATA, bot der Tag den GYF-Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Arbeitsthemen zu präsentieren, aber auch gleichzeitig die Chance, Feedback und neue Ideen für ihre Projekte zu sammeln. Dazu hatte MERCUR Vertreter/innen der Universitäten, der Stiftung Mercator, Ansprechpartner/innen aus der Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Kultur sowie GYF-Mitglieder ehemaliger Jahrgänge eingeladen.

Die Frage „Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie zur heutigen Veranstaltung gekommen?“, die jedem Gast zu Beginn der Veranstaltung auf einer kleinen Karte gestellt wurde, leitete direkt über in die Präsentation der Arbeitsgruppe „Smartainable City“ – die damit eine erste kleine Erhebung durchführte zum Thema, wie man mehr Nachhaltigkeit im Ruhrgebiet erreichen kann. Das war jedoch nur eines der interessanten Projekte, die vorgestellt wurden. Auch die Arbeitsgruppen „Walking in someone else’s shoes“, „Entdecke dein RuhrPot(t)ential“, „Fake or Fact – Mehr(ere) Wahrheiten in den Medien“ und „Spaces of dignity“ berichteten von ihren Themen, die davon handeln, Lebenswelten anderer Personen erfahrbar zu machen, das Potential der Wissenschaft im Ruhrgebiet aufzudecken, eine Sensibilisierung für die Produktion von „(fake) news“ zu erzeugen und wie sich Räume auf die Würde handelnder Personen auswirken.

In ihren kurzweiligen Vorträgen zeigten die Arbeitsgruppen auf, welche Mittel sie zur Beantwortung der themenspezifischen Fragen nutzen und wie sie die Projekte am Ende der Laufzeit der Öffentlichkeit präsentieren wollen. Die geplanten Aktivitäten der Arbeitsgruppen sind sehr vielfältig: Ausstellungen und Webseiten sollen entstehen, Gesellschaftsspiele werden ausgearbeitet, Videos gedreht, ein Ausstellungsband konzipiert und eine App entwickelt.

Darüber hinaus gab es erstmalig ein interaktives Vernetzungsformat – ähnlich einem World Café – bei dem die AG-Mitglieder die Möglichkeit bekamen, sich mit Experten in den Feldern Veranstaltungsmanagement, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Nachhaltigkeitsmanagement und Produktdesign auszutauschen. Nicht zuletzt spielten hier auch die Vertreter/innen der ehemaligen GYF-Jahrgänge mit ihren Erfahrungswerten eine große Rolle für die Weiterentwicklung der aktuellen Projektideen.

Impressionen vom ersten Zwischentreffen der GYF V:

Fotografie: Simon Bierwald, Indeed Photography