Pressemitteilung: Insel des guten Lebens: Ein Festival für Migration und Wohlbefinden in der Bochumer Hustadt

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Was ist das gute Leben? Wo fühlt man sich zu Hause? Und kann man Wohlbefinden messen? Ein Festival mit Beiträgen aus Wissenschaft, Kunst und Alltagskultur verwandelt die Bochumer Hustadt vom 20. – 23. April 2017 in eine „Insel des guten Lebens“. Ein vielfältiges Programm lädt Bewohner*innen und Besucher*innen zum Mitmachen ein, um zu erkunden, was Wohlbefinden heute ausmacht.

Junge Wissenschaftler*innen der Metropole Ruhr beschäftigten sich seit Oktober 2015 im Netzwerk der Global Young Faculty mit dem Zusammenhang von Migration und Wohlbefinden. Bei der Auftaktveranstaltung am 20. April 2017 präsentieren sie ihre Forschungsergebnisse an drei unterschiedlichen Stationen im Rahmen eines Symposium-Walks durch die Bochumer Hustadt.

Die künstlerische Umsetzung ihres Forschungsprojekts findet Ausdruck in der „Insel des guten Lebens – Festival für Migration und Wohlbefinden“, die allen Besucher*innen an vier Tagen offen steht. Bewohner*innen und Gäste erwartet ein spielerisches Festivalformat u.a. mit Koch-, Tanz- oder Zauberworkshops, Installationen, geführten Inselrundgängen, Vorträgen und Gesprächen. Das Festival im urbanen Raum soll die „Insel des guten Lebens“ mit Nachdenklichkeit und Entdeckungsfreude erlebbar machen. Der Eintritt ist frei.

Das Festivalzentrum befindet sich am Brunnenplatz in der Bochumer Hustadt, Stadtteil Querenburg. Die von Verkehr und Wald umschlossene, utopische Stadtlandschaft, mit der zu Beginn der 1960er Jahre erbauten Hustadt-Siedlung und dem 1973 hinzugekommenen Einkaufs- und Wohnzentrum Uni-Center, ist über die Jahre für Menschen mit den verschiedensten Hintergründen zum Zuhause geworden. Der Stadtteil passt sich den wechselnden Konstellationen laufend an – ein spannender Ort für eine ungewöhnliche Kooperation von Stadtgesellschaft, Kunst, Architektur und Wissenschaft.

Programm-Übersicht:

20.4. Tag der Ankunft – 15:30-20:00 Uhr – Symposium-Walk & Eröffnungszeremonie, Treffpunkt: U-Bahn-Haltestelle Hustadt, Bochum – 21:00 Uhr – Vernissage im ehemaligen KiK im Uni-Center, Querenburger Höhe 105

21.4. Tag der Abhängigkeit / 22.4. Tag der Unabhängigkeit / 23.4. Tag der Interdependenz – jeweils ab 12:00 Programm aus Workshops, Spielen, Drifts, Gesprächen & Musik – zentraler Festival-Infopunkt: Brunnenplatz, Bochum-Hustadt

„Insel des guten Lebens“ ist eine Zusammenarbeit der Global Young Faculty mit den Künstler*innen Kerem Halbrecht, Anna Hentschel, Sebastian Quack und HUkultur. Das Projekt wird gefördert vom Mercator Research Center Ruhr und koproduziert durch Urbane Künste Ruhr und Interkultur Ruhr.

Festivalprogramm und weitere Informationen: www.inseldesgutenlebens.de

 

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Presse-Kontakt:

Isabell Hilpert
Mercator Research Center Ruhr
0201 616 965 11
isabell.hilpert@mercur-research.de

Guido Meincke
Interkultur Ruhr
0152 540 093 04
gm@interkultur.ruhr