Studie: 82 Prozent der Menschen leben gerne im Ruhrgebiet

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Die Identifikation mit dem Ruhrgebiet fällt – auch im Vergleich mit anderen Regionen – hoch aus: 82 Prozent der „Ruhris“ leben gerne in ihrer Heimat. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Studie, die von der Arbeitsgruppe „Ruhrgebiet: Identität im Wandel“ in Auftrag gegeben wurde. Befragt wurden über 1000 Teilnehmer/innen im Ruhrgebiet. Zwei Drittel der Bewohner/innen sagen, dass sich das Ruhrgebiet zum Vorteil entwickelt hat. Die Zunahme von Grünflächen und Natur, Verbesserungen bezüglich Umwelt und Klima sowie breitere Angebote im Kulturbereich werden als positive Veränderungen wahrgenommen. Knapp die Hälfte der Befragten ist auch der Meinung, dass das Erscheinungsbild der Region mittlerweile durch die Hochschulen geprägt wird und mehr Geld in Forschung und Bildung investiert werden sollte. Weitere Infos

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Für Fragen zu den Studienergebnissen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Joscha Beckmann unter joscha.beckmann(at)uni-due.de

Am 6. Februar 2015 um 18.00 Uhr findet im Unperfekthaus in Essen eine öffentliche Veranstaltung zum Identitätswandel im Ruhrgebiet statt. Dort stellt die Arbeitsgruppe „Ruhrgebiet: Identität im Wandel“ persönliche Orte und Geschichten ausgewählter Ruhrgebietsbewohner/innen sowie die Ergebnisse ihrer Forsa-Umfrage vor. Gleichzeitig kann eine interaktive Performance von dem Bochumer Theaterkollektiv Anna Kpok besucht werden, die die Ergebnisse der Befragung künstlerisch umgesetzt hat.